Netzstrombezug der letzten 31 Tage
Unsere Photovoltaikanlage liefert Strom. Völlig ohne unser zutun. Auch in den letzten Tagen, die durchaus nicht immer rund um die Uhr sonnig waren. Zusätzlich wird der überschüssige Strom in einem 10 kWh Akku im Keller gespeichert und Nachts – oder wenn es tagsüber schattig ist – wieder verbraucht. Der Rest wird eingespeist. Reicht dies alles nicht aus, fließt auch Strom von extern wieder zurück in unseren Haushalt. Also das, was bei allen Häusern ohne Photovoltaik der Normalfall ist und rund um die Uhr passiert.
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In der Grafik oben sieht man, wie hoch dieser Netzstrombezug in einem Sommermonat ist. Praktisch nicht vorhanden. Wir haben in den vergangenen 31 Tagen 46 kWh aus dem Netz gezogen. Das ist der Stromverbrauch unseres Hauses von drei bis vier Tagen.
Mit der geladenen Strommenge kommen wir 300 Kilometer weit. Ein KFZ verbraucht für 300 Kilometer Strecke also so viel Energie, wie man benötigt um ein Haus drei bis vier Tage mit Strom zu versorgen. Diese 300 Kilometer kosteten uns ca. 14 Euro (setzt man den kWh-Preis an, den wir in der Steuererklärung für die Umsatzsteuer verwenden). 300 Kilometer mit dem normalen Verbrenner kosteten bei unseren bisherigen Fahrzeugen ca. 40 Euro (nur Benzin). Elektromobilität kostet uns zur Zeit also nur ca. ein Drittel dessen, was ein Verbrenner verursachen würde. Und selbst ohne die PV wäre es immer noch nur ungefähr die Hälfte.
Aber der ganze Kram lohnt sich ja nicht!
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