Einmündung Am Hellberge in die Weserstraße Überhaupt ist dieser ganze Irrsinn nur deshalb gemacht worden, weil ein paar „erweiterte Anlieger“ – wie sich der damalige Bürgermeister ausdrückte – plötzlich Angst hatten, von der Straße Am Hellberge in die Weserstraße abzubiegen und nicht mehr bequem die Straße Heilenbrink zu nutzen. Ich behaupte heute immer noch, es geht nur um die Abkürzung des Weges. Jedenfalls hat der Bürgermeister die Fahrradstraße Hüffer Straße damals komplett für den motorisierten Verkehr geöffnet, nachdem die Polizei dort tatsächlich mal den Anliegerverkehr kontrollierte und Tickets verteilt hatte.
Und nun? Nun wurden im letzten Ausschuss für Stadtentwicklung weitere Fahrradstraßen beschlossen. Unter anderem, weil wir dann Fördermittel für den Bau für Brücken bekommen. Nicht falsch verstehen, grundsätzlich finde ich die Fahrradstraßen gut, aber wenn man die obigen Absätze liest, dann könnte man denken, dass es nicht so Ernst genommen wird mit dem, wie es in diesen Straßen ablaufen sollte. Zudem glaube ich auch, dass nicht alles Ratskolleg/innen wissen, was eine Fahrradstraße ist. Anders kann ich mir den Dissenz in der Abstimmung nicht erklären. Ich war krankheitsbedingt leider nicht dabei, aber sehr zufrieden damit, dass meine Parteifreund/innen schnell geschaltet haben.
Ehrlich gesagt verspreche ich mir von den beschlossenen Abschnitten exakt gar keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Alltagsradverkehrs. Das sind lediglich Signalbeschlüsse. Auf den Straßen gab es meines Wissens bisher schon keine Scherereien. Es sind Tempo-30-Zonen und Sackgassen. Kontrollen und Sanktionen, das wäre was! Zu dichtes Überholen, drängeln, hupen, schneiden. Tägliches, nicht geahndetes Erleben. Und wenn ich sowas erwähne, gibt es Ratskollegen, die darüber auch noch lachen. Das ist das Problem.
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